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Glossar-Übersicht |  Glossar - T
Tabellenkalkulation
Anwendungsprogramm zum Berechnen von Zahlen.
Begriff: Zahlen werden in Tabellen erfasst.
Tabellenkalkulationsprogramme gehören zu den wichtigsten Anwendungsprogrammen. Zahlen werden in Tabellen eingetragen und durch Operationen und Funktionen miteinander Verknüpft, um Berechnungen und Analysen zu erstellen. Bekannte T. für den PC sind Excel von Microsoft, Lotus 1-2-3 und Quattro Pro von Borland. 

Tag
Formatierungs-Code innerhalb von <spitzen> Klammern in einem HTML-Dokuments.
Begriff: engl. für "Etiketten".
Tags sind Steuersysmbole zur Formatierung, die im Quelltext von HTML- oder SGML-Dokumenten verborgen sind. 

TAPI
Kommunikationsschnittstelle für Windowsprogramme.
Begriff: Abk. für "Telephone Application Programming Interface".
Windows-Software-Schnittstelle zum Anschluss an Kommunikationsdienste über die analoge Telefonleitung oder das digitale Netz (ISDN). 

TB
Grösseneinheit für EDV.
Begriff: Abk. für "TeraByte" (Tera: Präfix für den Faktor 1012=1 Billion. In der EDV 240)
1 TB entsprechen 240=1.099.511.627.776 Byte. 

TCP
Standard-Datenübertragungsprotokoll im Internet.
Begriff: Abkürzung für engl. "Transfer Control Protocol" = Übertragungskontroll-Protokoll.
Das TCP ist für die korrekte Auslieferung der Daten vom Client zum Server verantwortlich. Im unüberschaubaren Netzwerk des Internets können schon einmal Daten verloren gehen. TCP hilft bei der Erkennung von Fehlern oder dem Verlust von Daten und veranlaßt ein wiederholtes Senden bis die Daten korrekt empfangen wurden. Bildet zusammen mit IP das Standard-Protokoll im Internet. 

Telnet
Internet-Protokoll zur Übertragung von Befehlen.
Begriff: Abkürzung für Terminal-Emulations-Protocol = Terminal-Steuerungs-Programm.
Telnet ist der Name eines Protokolls, mit dem sich ein Computer als Terminal an einen anderen Compter anschliessen kann, der in diesem Fall als Host bezeichnet wird. Mit Telnet kann man damit fremde Rechner fernsteuern, vor allem in Bibliotheken. Damit kann man mit einem anderen Computer über das Internet eine interaktive Verbindung aufbauen, als ob man direkt an diesem via Terminal angeschlossen wäre. Auf diese Weise können Befehle an diesen übermittelt werden. Die Befehle werden dann verarbeitet und das Ergebnis an den eigenen Computer zurückgesandt. 

Textmarke
Sprungziel in einem geöffneten Web-Dokuments. Wird auch als Anker bezeichnet. 

Thread
Geschlossene Verarbeitungseinheiten.
Begriff: wörtl. "Faden".
Prozess, der innerhalb eines Programms selbständig abläuft. Heutige Prozessoren können mehrere Threads parallel ausführen. 

Thumbnail
Verkleinerte Bilder.
Herkunft: engl. für "Daumennagel".
Stark verkleinertes Bild zur Orientierung oder zu Übersichtszwecken. 

TIFF
Dateiformat für Bilder und Grafiken.
Begriff: Abk. für "Tagged Image File Format" = genormtes Format für Bilddateien.
Von der Firma Aldus in Zusammenarbeit mit Microsoft entwickeltes Dateiformat. Es wird vor allem bei DTP-Programmen verwendet und erlaubt eine verlustfreie Datenkomprimierung. 

Timeout
Überschreiten eines vorgegebenen Zeitlimits mit anschließendem Verbindungsabbruch.
Herkunft: Von engl. "time" = Zeit und "out" = aus. 
Englisch für "Zeitbegrenzung", um eine bestehende Verbindung zu trennen, wenn keine Aktivität vorliegt, oder Abbruch nach vergeblichen Versuchen einen Rechner zu erreichen. 

TKG
Telekommunikationsgesetz.
Begriff: Abk. für "Telekommunikationsgesetz".
Das Telekommunikationsgesetz wurde im Sommer 1996 vom Bundestag beschlossen und legt die Regelungen für die Teilnehmer am liberalisierten Telekommunikationsmarkt ab 1. Januar 1998 fest. 

TLP
Bezeichnung der höchsten Domain im Internet.
Herkunft: Abk. für "Top-Level-Domäne".
Die Toplevel-Domain (TLD) ist der rechte äußere Teil einer Internet-Adresse. Z.B. ".de" oder ".com". Die Top-Level-Domain bezieht sich auf den Standort der Namensverwaltung (zur Registrierung) und nicht auf den Standort eines Internet-Servers. 

Tools
Hilfsprogramme.
Begriff: Wörtl. "Werkzeuge". 
Bezeichnung für kleine Hilfsprogramme, die das Arbeiten erleichtern sollen. 

Touch-Screen
Bedienung eines Computers durch Berührung des Bildschirms.
Begriff: Berührbare Bildschirm.
Verbreitet sind die Touch-Screens z.B. bei Bürger- und Stadtinformationssystemen, PDAs oder EC-Automaten, bei denen eine intuitive, leicht verständliche Bedienung erforderlich ist. 

Tracert
Netzwerkhilfsprogramm zur Verfolgung des Wegs eines Datenpakets.
Herkunft: engl. "tracerroute" = Verfolgung eines Wegs.
Tracert ist eine Hilfsprogramm, das den Weg anzeigt, den ein Datenpaket im Internet nimmt, um von einem Client zu einem Host-Computer zu gelangen. Dazu versendet Tracert ein Datenpaket mit Testdaten und listet die einzelnen Strecken, die das Datenpaket passiert, detailliert mit Angaben über die Antwortzeiten und den genauen IP-Adressen der Routern (Hop) auf. In Windows 9.x und Windows NT wird das Programm standardmässig mit installiert und befindet sich im Windowsverzeichnis. Gestartet wird das DOS-Programm mit dem Befehl <tracert> im DOS-Fenster (auch MS-DOS-Eingabeaufforderung genannt). 

Transfervolumen
Datenmenge, die durch Netzwerke übertragen wird.
Die übermittelte Datenmenge, die über eine Leitung von oder zu einem Web-Server übertragen wird. 
Das Transfervolumen kann Bestandteil von Tarifen (Provider) sein und ist somit Kostenfaktor. 

Treiber
Gerätertreiber.
Begriff: engl. "driver".
Ein Programm, das Peripheriegräte (Drucker, Maus, Soundkarte) oder Steckkarten in das Computersystem integriert. 

Trojanisches Pferd
Tarnprogramm.
Begriff: Griech. Begriff analog zum "Hölzernen Pferd" des Odysseus.
Trojaner (oder Trojanische Pferde) sind spezielle Programme, die zunächst wie ein gewöhnliches Anwendungsprogramm aussehen. Von Viren unterscheiden sie sich dadurch, dass Trojaner sich nicht selbst reproduzieren können, sondern darauf angewiesen sind, von einem Anwender kopiert zu werden: per Download, als Attachment zu E-Mail oder durch Weitergabe an Bekannte.
Trojanische Pferde werden häufig als neue Version (Update) eines bekannten Programmes angeboten oder als "perfekte" Tools-Sammlung im Internet, die mehr können und dazu noch billiger sind als vergleichbare Programme von bekannten Software-Firmen. 
Trojanische Pferde sind lange Zeit unterschätzt worden (und werden es teilweise heute noch). Im einfachsten Fall handelt es sich um ein Programm, das etwas völlig anderes tut, als seine Beschreibung verspricht. Ungleich schwieriger zu enttarnen ist eine Applikation, die neben ihrer eigentlichen Tätigkeit noch unerwünschte Effekte bewirkt, z.B. Passwörter aus Zugangssoftware zum Internet
(Siehe c't 1998, Heft 7, S. 65).
Schutz vor Trojanern ist eine äusserst schwierige Sache: Die einzige Chance, die Umgebung vor unliebsamen Überraschungen zu schützen ist eine restriktive Rechteverteilung durch das Betriebsystem oder eine Runtime-Umgebung. Java ist ein Beispiel dafür: Applets dürfen beispielsweise nicht auf die Festplatte schreiben oder Netzverbindungen zu einem fremden Rechner öffnen - nur zur Web-Site, von der der Applet-Code geladen wurde, ist das erlaubt. Dagegen enthalten Microsofts ActiveX-Controls, wenn ihre Ausführung erst einmal zugelassen wurde, keinerlei Sicherheitsmechanismen mehr. Trojaner können mit Hilfe von installierter Homebanking-Software dadurch sogar im Hintergrund Überweisungen auf fremde Konten veranlassen, wie vom Hamburger "Chaos Computer Club" 1997 bewiesen wurde. 

Typografie
Schriftgestaltung, Satzgestaltung bei Drucksachen, visueller Aspekt der Textgestaltung.
 
Teaser
Dabei handelt es sich um ein Neugier erregendes Werbeelement, beispielsweise Inserate in Zeitschriften, die über zwei Folgeseiten gehen oder Stufen-Mailings. 

TrueColor
Farbdarstellung.
Begriff: wörtl. "Echtfarben".
TrueColor ermöglicht die Darstellung von 16 Millionen Farben. Dies entspricht einer Farbtiefe von 224 Bit (256x256x256 Farben für die Grundfarben Rot, Grün und Blau pro Bildpunkt). 

TrueType
Seitenbeschreibungssprache.
Begriff: Abk. TT.
1991 gemeinsam von Microsoft und Apple als Konkurrenz zu PostScript entwickelt. Technik um Schriften (Fonts) als Vektor-Format zu definieren bzw. zu speichern. Solche Fonts sind skalierbar, d.h. Sie können auf eine beliebige Größe eingestellt werden. 
Windows unterstützt TT seit der Version 3.1 (Endung *.tff). 

Tunneling
Verfahren bei der Datenübertragung.
Ein Verfahren, bei dem Datenpakete des einen Protokolls mit Hilfe eines anderen Protokolls übertragen werden. 

Turbo-Pascal
Programmiersprache.
Herkunft: Blaise Pascal (1623 - 1662).
1984 von Anders Hejlsberg entwickelte Programmiersprache, die von der Firma Borland vermarktet wird. Mit der Version 5.5 wurde Turbo Pascal um die Möglichkeit der objektorientierten Programmierung erweitert.
Inzwischen wird Turbo Pascal nicht mehr weiterentwickelt. Borland kontentriert sich statt dessen auf die Entwicklung von Delphi, einem objektorientierten Pascal-Entwicklungssystem für Windows-Programme.

TWAIN
Gerätertreiber.
TWAIN ist eine Softwareschnittstelle, mit der Bild- oder Videodaten von externen Geräten in Programme importiert werden können, ohne dass das Programm verlassen werden muss. Bildverarbeitungsoftware kann so mit Scanner oder digitaler Kamera kommunizieren.

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